Black Jack: allgemeine Informationen und Wahrscheinlichkeiten

Blackjack ist DAS klassische Casino-Kartenspiel. Es ist vor allem aufgrund des niedrigen Hausvorteils und der Möglichkeit des strategiebasierten Spiels beliebt, wodurch die Grenze zwischen Glücksspiel und Geschicklichkeitsspiel verschwimmt – „Geschicklichkeit“ bezeichnet in diesem Fall ein sehr gutes Gedächtnis. Spieler, die sich die Zeit nehmen, um sich mit der grundlegenden Blackjack Strategie vertraut zu machen – welche im Grunde genommen eine Anleitung zur Entscheidungsfindung ist – und diese Strategie auch in die Tat umsetzen, werden beim Blackjack den größten Erfolg haben. Indem die perfekte Strategie befolgt wird, kann der Hausvorteil beim Blackjack auf unter 0,3% gesenkt werden, was allerdings vom jeweiligen Blackjack-Spiel und den geltenden Regeln abhängt.

Black Jack ist ein echter Casino-Klassiker, was sowohl für Landcasinos als auch für Online Casinos gilt. Wahrscheinlich findet man in einem einzigen Online Casino mehr Blackjack-Spiele und Blackjack-Hybriden (die als „21 Spiele“ bezeichnet werden), als man an beiden Händen abzählen kann. Die beliebtesten Blackjack-Varianten, die online angeboten werden, sind Vegas Strip Blackjack, Vegas Downtown, Atlantic City Blackjack und europäisches Blackjack. Die häufigsten Blackjack Hybrid-Spiele sind Perfect Pairs, Double Exposure, Blackjack Switch, Pontoon und spanisches Blackjack.

Es ist fast genauso schwierig, den Unterschied zwischen diesen „21“ Spielen festzustellen, wie die grundlegende Black Jack-Strategie auswendig zu lernen. Zuerst sollte man bedenken, dass der Hausvorteil variiert, obwohl er mit Hilfe der grundlegenden Strategie unter Kontrolle gehalten werden kann. Die grundlegende Blackjack Strategie funktioniert toll für europäisches Blackjack (Hausvorteil: rund 0,6%), allerdings müssen bestimmte Aspekte der Strategie angepasst werden, um den Hausvorteil zum Beispiel beim spanischen Blackjack (Hausvorteil: rund 0,8%) auf einen ähnlichen Wert zu senken.

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Was das Setup des Spiels und die gegebenen Karten betrifft, möchten wir hier die Unterschiede zusammenfassen: beim klassischen Black Jack (inklusive Vegas Strip, Atlantic City und Vegas Downtown) erhält der Spieler zwei offene Karten, während der Geber eine offene und eine verdeckte Karte erhält. Bei der Variante Perfect Pairs ist das Setup dasselbe, es gibt allerdings eine zusätzliche Nebenwette, dass die ersten beiden Karten denselben Wert haben werden. Beim europäischen Blackjack erhält der Spieler zwei offene Karte, während der Geber nur eine offene Karte erhält. Die Variante Double Exposure sieht vor, dass sowohl der Spieler als auch der Geber zwei offene Karten erhalten. Bei Pontoon hingegen, werden dem Spieler zwei offene Karten gegeben, während der Geber zwei verdeckte Karten erhält. Eine extremere Regeländerung gibt es beim spanischen Blackjack, bei dem alle Zehner (Zahlenkarten) entfernt werden, während spezielle Bonusse und flexiblere Double Down Regeln gelten. Beim Blackjack Switch hat der Spieler schließlich die Möglichkeit, das Blatt während der Partie zu tauschen.

Die gute Nachricht ist, dass alle Online Casinos (die etwas taugen) detaillierte Spielregeln zur Verfügung stellen. Der Hauptunterschied, was den Hausvorteil betrifft, sind die Anzahl der Kartenstapel, ob es eine Hole Card (verdeckte Karte) gibt, wann der Geber aufhören muss zu spielen und verschiedene Regeln, die sich auf Double Down, Split, Re-Split, Versicherungen und die späten Aufgabe (Late Surrender) beziehen. In der Welt des Online Glücksspiels können sogar zwei exakt gleiche Black Jack-Spiele leicht unterschiedliche Regeln aufweisen, was vom Software-Anbieter abhängig ist.

Gängige Faktoren, die den Hausvorteil senken, sind: weniger Kartenstapel, der Geber muss bei der Soft 17 aufhören zu spielen (das Ass zählt 11), mehrfaches Teilen (Re-Split) von Assen, Weiterspielen bei Blättern, die aus mehrfach geteilten Assen entstehen, frühes Aufgeben (Early Surrender) und mögliches Verdoppeln nach einem Split.

Spezifische Regelkombinationen und deren Einfluss auf den Hausvorteil findet man im Black Jack House Edge Calcuator von Michael Shackleford (dem Wizard of Odds), der fast 7.000 mögliche Regelkombinationen enthält.

Ein gewonnenes Blatt wird beim Blackjack 1:1 ausgezahlt. Ein „Natural 21“ liefert ein Auszahlungsverhältnis von 3:2 (ein Verhältnis von 6:5 sollte man nicht akzeptieren, da es den Hausvorteil um 1,5% erhöht). Versicherungswetten werden 2:1 ausgezahlt.

Ziel des Spiels und Regeln

Das Ziel von Black Jack ist es, ein Blatt mit einem Gesamtwert zu erspielen, der möglichst nahe an 21 liegt, ohne diesen Wert zu überschreiten (und sich damit zu überkaufen, auch Bust genannt). Das Ziel des Gebers ist dasselbe, er handelt allerdings erst, nachdem der Spieler sein Blatt zu Ende gespielt hat. Zahlenkarten haben ihren aufgedruckten Wert, während Bildkarten 10 Punkte und Asse entweder 1 Punkt (Hard Hand) oder 11 Punkte (Soft Hand) wert sind. Soft Hands enthalten ein Ass, das 11 Punkte wert ist, ohne dass sich der Spieler überkauft, während Hard Hands ehemalige Soft Hands sind, in denen der Wert des Asses von 11 auf 1 geändert wurde (automatisch), damit sich der Spieler nicht überkauft.

Nachdem der Spieler zwei offene Karten erhalten hat, hat er – abhängig vom Wert der Karten – die Möglichkeit des Split (zwei identische Karten werden geteilt, wodurch zwei Blätter entstehen), den Einsatz zu verdoppeln (Double Down), weiterzuspielen (Hit, es wird eine weitere Karte gegeben), stehenzubleiben (Stand) oder eine Versicherungs-Nebenwette in Anspruch zu nehmen. Der Wert der Versicherungswette ist die Hälfte des ursprünglichen Einsatzes. Sie wird nur angeboten, wenn die offene Karte des Gebers ein Ass ist und ermöglicht es dem Spieler, einen Teil des Einsatzes zurückzubekommen, falls der Geber einen Natural 21 (Blackjack) erspielt, der nicht geschlagen werden kann.

Falls sich der Spieler für Stand (Stehenbleiben) entscheidet, kann er sein Blatt nicht mehr verändern. Der Geber deckt jetzt seine Hole Card auf und zieht Karten, bis er gezwungen ist, stehenzubleiben (oder bis er sich überkauft). Dabei ist zu beachten, dass der Geber weiterspielen muss, bis sein Blatt einen Wert von mindestens 17 aufweist. Einige Casinos zwingen den Geber auch, bei einer Soft 17 weiterzuspielen, was den Hausvorteil etwas erhöht.

Sobald sich der Spieler für Double Down (Verdoppeln) entscheidet, erhält er nur eine weitere Karte, weshalb Double Down nicht spontan gewählt werden sollte. Diese Entscheidung sollte vielmehr basierend auf dem Blattwert des Spielers im Vergleich zur offenen Karte des Gebers getroffen werden. Das Verdoppeln ist bei geteilten Blättern normalerweise nicht möglich (was den Hausvorteil senkt), manchmal ist es allerdings bei speziellen Black Jack-Turnieren oder Aktionen erlaubt. Abhängig vom Blackjack-Spiel könnte es auch die Möglichkeit zur Aufgabe (Surrender) geben, wobei der Spieler die Hälfte des ursprünglichen Einsatzes aufgibt (vor oder nachdem der Geber prüft, ob er einen Blackjack hat).

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